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iOS 11.2.2 - wird das iPhone danach langsamer?

Wenn das Update mein iPhone merklich bremsen würde, würde ich das auch mit der Sperre von Apple merken. Denn was macht Apple? Naja, die Taktfrequenz limitieren, und eventuell die Kerne abschalten. Und wenn das Update jetzt dazu führen würde, dass es Performanceeinbußen gäbe, würde ich die mit der Sperre von Apple genauso merken. Beziehungsweise noch mehr, denn dadurch, dass mein iPhone sowieso schon so gebremst ist, ist da nur noch sehr wenig Luft nach oben, selbst bei alltäglichen Aufgaben wie Mail, Safari etc., und dann fällt so eine Performanceverminderung noch stärker ins Gewicht. Deshalb kann ich, auch ohne meinen Akku zu erneuern, ganz gut beurteilen, dass, zumindest bei meinem Gerät und bei meinem Nutzungsverhalten, keine Performanceeinbußen merkbar sind.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.01.2018, 22:54 von LukeLR.)
@Danke Quote
Das Update könnte ja dem Anwender die Restkapazität zeigen und ihm die Wahl geben was er will.
@Danke Quote
@access Verstehe ich nicht, war das auf mich bezogen?
@Danke Quote
@LukeLR

Ich gehe von der Design-Taktrate aus.
Die wird einerseits durch „den Akku gebremst“ und oder durch das stopfen der Lücke.

Wenn der Prozessor bereits 50% langsamer läuft, wegen der Akku Bremse, so wird das Update nicht nochmal ins Gewicht fallen, weil der Prozessor eh schon langsam läuft.

Diese Lücken entstanden, damit die Prozessoren schneller arbeiten.
Apples Akkubremse bremst um lastspitzen zu glätten.
Ein durch das Update langsamer als ursprünglich taktender Prozessor wird wenn überhaupt weniger gebremst werden müssen, da der Prozessor eh nicht so schnell läuft.


Ich argumentiere rein logisch ohne die Details der Prozessorarchitektur zu kennen.
Dass dein iPhone 6 durch das Update nicht langsamer läuft, kannst du in meinen Augen nicht beweisen, ohne die akkubremse zu lösen.
@Danke Quote
Unabhängig von der Prozessorarchitektur werden Patches gegen Meltdown und Spectre auch einen bereits verlangsamten Prozessor weiter ausbremsen. Es geht ja nicht darum, die Prozessoren zu verlangsamen, um von Meltdown und Spectre zu schützen. Das ist nur ein Nebeneffekt, der aus den Maßnahmen, die unternommen werden, hervorgeht. Es ist ja nicht so, dass Prozessoren nur dadurch, dass sie langsamer laufen, gegen diese Sicherheitslücken geschützt sind. Die Geschwindigkeit, mit der ein Prozessor etwas macht, beeinflusst ja nicht, was er macht, und das „was“ ist ja hier der Verursacher der Sicherheitslücken.

Genau entstehen Meltdown und Spectre aus der Tatsache, dass Prozessoren häufig Dinge „auf Verdacht“ machen, nur für den Fall, dass sie gebraucht werden. Wie, wenn du als erstes den Drucker einschaltest, wenn du morgens ins Büro kommst, obwohl du noch gar nicht weißt, ob du etwas drucken musst. Wenn du dann tatsächlich etwas drucken musst, kannst du das sofort tun, und musst nicht erst warten, bis der Drucker betriebsbereit ist. Und wenn du nichts drucken musst, machst du den Drucker halt wieder aus.

Nur können jetzt im Prinzip darüber, ob der Drucker an war oder nicht, mit geschickten Zeitmessungen Rückschlüsse auf Daten geschlossen werden, die im Speicher eigentlich geschützt sind (zum Beispiel Kennwörter). Weil es nicht so einfach ist, diese Verwundbarkeit zu entfernen, machen alle Hersteller erstmal das naheliegendste: sie schränken die spekulative Ausführung von Instruktionen im Prozessor ein (unter anderem). Das heißt, der Drucker wird nicht mehr (so oft) auf Verdacht eingeschaltet, nur wenn man ins Büro kommt, was dann manchmal dazu führen kann, dass man doch einen kleinen Moment warten muss, wenn man was drucken will.

Dadurch wird der Prozessor langsamer. Wie viel man davon merkt, hängt natürlich von den Programmen ab, die ausgeführt werden, und ob der Prozessor sonst zum Beispiel schon sehr ausgelastet ist, oder ob der Prozessor sich eh die meiste Zeit langweilt. Aber auch ein um 50% verlangsamter Prozessor (zum Beispiel im iPhone) wird durch das Einschränken dieser Funktionen genauso viel langsamer wie ein ungebremster Prozessor. Die Bremsen „addieren sich quasi“. Die Lücke wird aber keineswegs einfach nur gestopft, in dem der Prozessor verlangsamt wird, das wäre so, wie wenn du dich vor Überfällen schützen wollen würdest, indem du dich demnächst zu Fuß nachts durch die Straßen bewegst statt auf dem Fahrrad.

Ich hoffe, das klärt einige Missverständnisse auf Smiley
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.01.2018, 01:23 von LukeLR.)
@Danke Quote
Also, ich hatte dazu auch schon ein Thread gestartet.
Am meinem 8 plus hab ich teilweise, Mikrolaggs.
Beim sperren vom Gerät, Tastatur erscheint verspätet, Bluetooth Verbindung bricht manchmal für Sekundenbruchteil immer ab, ist aber trotzdem irgendwie verbunden weiterhin. Z.b. Beim Musik hören, ist der Sound weg und kommt wieder plötzlich.
Oder durch alle möglichen Seiten scrollen laggt es.
Hab auch Benchmark Test gemacht und habe normale Werte rausbekommen.

Kann mir das nicht wirklich erklären woran das alles liegt.
@Danke Quote
Unnötiges Zitat entfernt.
@Diabeetus Genau die gleichen Mikrolaggs habe ich auch auf meinem iPhone 6s Plus. Teilweise "hängt" sich das Gerät ein paar Sekunden auf, bevor es dann reagiert. Das kann man recht schön verfolgen, wenn eine App geöffnet ist und man sie wieder schließt und dann gleich darauf Touch Force benutzt, vibriert es nicht... erst nach ca. 15 Sekunden verzögert vibriert es, dann läuft wieder alles normal. Das passiert überwiegend bei der Tinder-App. Kann aber auch als Ursache haben, dass die App richtig mies programmiert ist.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.01.2018, 15:09 von *Steffen*.)
@Danke Quote



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